Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Rukwied befürchtet "politisch ausgelösten" Strukturbruch
Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen.
Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen. In einer ohnehin für viele Betriebe schwierigen Marktsituation und bei einer weiterhin laut Konjunkturbarometer schlechten Stimmung in der Branche würden vom Bund und den Ländern Entscheidungen getroffen, die die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Landwirte in der Europäischen Union gefährdeten, beklagte Rukwied heute auf der digital durchgeführten Agrarfinanztagung des Bauernverbandes und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Der Bauernpräsident befürchtet eine kräftige Verringerung der Betriebszahlen und eine zunehmende Bedeutung der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Verantwortung dafür trügen die Bundesregierung und die Agrarministerkonferenz (AMK) der Bundesländer. Als Beispiel nannte Rukwied deren Beschlüsse zur nationalen Ausgestaltung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Während von der EU-Politik eine "gute Basis für die nächsten Jahre" geschaffen worden sei, würden die nationalen Beschlüsse dazu führen, dass die für die Betriebe wichtige Einkommenswirkung der Direktzahlungen deutlich nachlassen werde.
Als kritisch wertet es der DBV-Präsident auch, dass die Politik die "ökologischen Hürden" für die Landwirte so hoch anlege, dass im internationalen Markt Nachteile für die heimischen Betriebe entstünden. Daneben seien die bewährten Agrarumweltprogramme der Zweiten Säule in Gefahr, weil geplant sei, die Inhalte in die Eco Schemes der Ersten Säule zu übernehmen. Besonders besorgt äußerte sich Rukwied zur Zukunft der Tierhaltung in Deutschland. Der DBV stehe zu einer Weiterentwicklung zu "noch mehr Tierwohl". Die Finanzierung könne die Landwirtschaft aber nicht allein leisten.
Auch für die Ziele der aktuellen Umweltschutzpolitik in Deutschland zeigte sich der Bauernpräsident offen. Sowohl zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung als auch zur Umsetzung der Bochert-Pläne für die Tierhaltung und auf EU-Ebene unter anderem zur Farm-to-Fork-Strategie würden aber dringend Folgenabschätzungen gebraucht. Ferner müsse die ständige Höhersetzung der Produktionsstandards in Deutschland und der EU bei internationalen Handelsabkommen unbedingt beachtet werden. AgE
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Rukwied befürchtet "politisch ausgelösten" Strukturbruch
Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen.
Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen. In einer ohnehin für viele Betriebe schwierigen Marktsituation und bei einer weiterhin laut Konjunkturbarometer schlechten Stimmung in der Branche würden vom Bund und den Ländern Entscheidungen getroffen, die die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Landwirte in der Europäischen Union gefährdeten, beklagte Rukwied heute auf der digital durchgeführten Agrarfinanztagung des Bauernverbandes und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Der Bauernpräsident befürchtet eine kräftige Verringerung der Betriebszahlen und eine zunehmende Bedeutung der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Verantwortung dafür trügen die Bundesregierung und die Agrarministerkonferenz (AMK) der Bundesländer. Als Beispiel nannte Rukwied deren Beschlüsse zur nationalen Ausgestaltung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Während von der EU-Politik eine "gute Basis für die nächsten Jahre" geschaffen worden sei, würden die nationalen Beschlüsse dazu führen, dass die für die Betriebe wichtige Einkommenswirkung der Direktzahlungen deutlich nachlassen werde.
Als kritisch wertet es der DBV-Präsident auch, dass die Politik die "ökologischen Hürden" für die Landwirte so hoch anlege, dass im internationalen Markt Nachteile für die heimischen Betriebe entstünden. Daneben seien die bewährten Agrarumweltprogramme der Zweiten Säule in Gefahr, weil geplant sei, die Inhalte in die Eco Schemes der Ersten Säule zu übernehmen. Besonders besorgt äußerte sich Rukwied zur Zukunft der Tierhaltung in Deutschland. Der DBV stehe zu einer Weiterentwicklung zu "noch mehr Tierwohl". Die Finanzierung könne die Landwirtschaft aber nicht allein leisten.
Auch für die Ziele der aktuellen Umweltschutzpolitik in Deutschland zeigte sich der Bauernpräsident offen. Sowohl zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung als auch zur Umsetzung der Bochert-Pläne für die Tierhaltung und auf EU-Ebene unter anderem zur Farm-to-Fork-Strategie würden aber dringend Folgenabschätzungen gebraucht. Ferner müsse die ständige Höhersetzung der Produktionsstandards in Deutschland und der EU bei internationalen Handelsabkommen unbedingt beachtet werden. AgE
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Rukwied befürchtet "politisch ausgelösten" Strukturbruch
Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen.
Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen. In einer ohnehin für viele Betriebe schwierigen Marktsituation und bei einer weiterhin laut Konjunkturbarometer schlechten Stimmung in der Branche würden vom Bund und den Ländern Entscheidungen getroffen, die die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Landwirte in der Europäischen Union gefährdeten, beklagte Rukwied heute auf der digital durchgeführten Agrarfinanztagung des Bauernverbandes und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Der Bauernpräsident befürchtet eine kräftige Verringerung der Betriebszahlen und eine zunehmende Bedeutung der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Verantwortung dafür trügen die Bundesregierung und die Agrarministerkonferenz (AMK) der Bundesländer. Als Beispiel nannte Rukwied deren Beschlüsse zur nationalen Ausgestaltung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Während von der EU-Politik eine "gute Basis für die nächsten Jahre" geschaffen worden sei, würden die nationalen Beschlüsse dazu führen, dass die für die Betriebe wichtige Einkommenswirkung der Direktzahlungen deutlich nachlassen werde.
Als kritisch wertet es der DBV-Präsident auch, dass die Politik die "ökologischen Hürden" für die Landwirte so hoch anlege, dass im internationalen Markt Nachteile für die heimischen Betriebe entstünden. Daneben seien die bewährten Agrarumweltprogramme der Zweiten Säule in Gefahr, weil geplant sei, die Inhalte in die Eco Schemes der Ersten Säule zu übernehmen. Besonders besorgt äußerte sich Rukwied zur Zukunft der Tierhaltung in Deutschland. Der DBV stehe zu einer Weiterentwicklung zu "noch mehr Tierwohl". Die Finanzierung könne die Landwirtschaft aber nicht allein leisten.
Auch für die Ziele der aktuellen Umweltschutzpolitik in Deutschland zeigte sich der Bauernpräsident offen. Sowohl zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung als auch zur Umsetzung der Bochert-Pläne für die Tierhaltung und auf EU-Ebene unter anderem zur Farm-to-Fork-Strategie würden aber dringend Folgenabschätzungen gebraucht. Ferner müsse die ständige Höhersetzung der Produktionsstandards in Deutschland und der EU bei internationalen Handelsabkommen unbedingt beachtet werden. AgE


